Bei einem Feuer in einem Seniorenwohnheim in Gießen ist ein Bewohner ums Leben gekommen. Sieben weitere Menschen wurden verletzt. Auch in Rüsselsheim und Eschwege musste die Feuerwehr ausrücken. Der Schaden liegt im Millionenbereich.

Gleich drei schwere Brände meldeten die Feuerwehren in Hessen am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag. In Gießen brach gegen 1.30 Uhr ein Feuer im Zimmer eines Seniorenwohnheims aus. Ein dort lebender Senior wurde dabei laut Polizei so schwer verletzt, dass er starb.

Sieben weitere Menschen erlitten ebenfalls Verletzungen, sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Warum es in dem Seniorenheim der AWO im Tannenweg gebrannt hat, ist noch unklar. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund eine halbe Million Euro.

Wohnhaus in Rüsselsheim zerstört

Komplett zerstört wurde ein Wohnhaus in Rüsselsheim. Die Feuerwehr rückte gegen 2.30 Uhr in der Nacht zu dem Haus in der Zeppelinstraße aus, konnte die Flammen aber nicht mehr entscheidend eindämmen. Verletzt wurde niemand, der Bewohner war nach Polizeiangaben zum Brandzeitpunkt nicht zu Hause.

Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 300.000 Euro. Was den Brand ausgelöst hat ist noch unklar, die Ermittlungen dazu laufen.

Brand in Eschweger Innenstadt

Ebenfalls rund 300.000 Euro Sachschaden entstand bei einem weiteren Brand am Mittwochabend in Eschwege (Werra-Meißner). Dort stand laut Polizei der Dachstuhl eines Wohnhauses in der Innenstadt in Flammen, als die Einsatzkräfte eintrafen. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig und unverletzt retten. Sie kamen erst einmal im Gemeindesaal einer benachbarten Kirche unter.

Nach dem Ende der Löscharbeiten wurde das ganze Ausmaß des Feuers sichtbar: Der Dachstuhl des Gebäudes wurde komplett zerstört, das Löschwasser machte die darunterliegenden Etagen vorerst unbewohnbar. Warum das Feuer ausbrach, ist noch nicht geklärt.

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