Bei Bussen, U-Bahnen und Straßenbahnen drohen erneut Streiks. Sollte sich keine Lösung im Tarifkonflikt ergeben, sollen Mitarbeitende kommunaler Verkehrsbetriebe am Donnerstag in den Ausstand treten.
Die Gewerkschaft Verdi hat für Donnerstag in mehreren Bundesländern zu Streiks im Nahverkehr aufgerufen. In Hessen wird am heutigen Montag für die kommunalen Verkehrsgesellschaften verhandelt. Ergibt sich keine Lösung im Tarifkonflikt um bessere Arbeitsbedingungen, soll laut Verdi auch in Hessen am Donnerstag gestreikt werden.
Wie bei den bisherigen sechs Streiks dürften Wiesbaden, Frankfurt und Kassel Schwerpunkte sein. In Kassel bleiben dann erfahrungsgemäß Busse und Trambahnen der Kasseler Verkehrsgesellschaft in den Depots, in Frankfurt die Straßenbahnen und U-Bahnen und in Wiesbaden die meisten Busse in der Stadt.
Verdi will Arbeitsbedingungen bundesweit angleichen
In den Tarifverhandlungen mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden und Verkehrsunternehmen geht es in den meisten Bundesländern um bessere Arbeitsbedingungen im Rahmen der sogenannten Manteltarifverträge. Diese regeln etwa Arbeitszeit, Pausenlänge und freie Zeit zwischen den Schichten.
Es wird für jedes Bundesland einzeln verhandelt. Allerdings will Verdi die Einkommen und Arbeitsbedingungen bundesweit angleichen möglichst sogar in einem einzigen Tarifvertrag regeln.