Mo. Jun 24th, 2024
2018 ging die AfD bei einem “Trauermarsch” in Chemnitz zusammen mit Neonazis auf die Straße. Für Gegendemonstranten aus Marburg endete der Tag mit Gewalt: Sie wurden überfallen und verprügelt. Mehr als fünf Jahre später beginnt nun der erste Prozess.

Wenn sich Georg Simonsky an den 1. September 2018 in Chemnitz erinnert, dann hat der SPD-Politiker ein Wort noch in den Ohren: “Deutschlandverräter!” Die Angreifer hätten es geschrien, als sie auf ihn und eine Gruppe weiterer SPDler, Jusos und Bürger aus Marburg zurannten und anfingen, einzelne von ihnen zu verprügeln.

Mehr als fünf Jahre später beginnt am Montag der erste von drei Prozessen vor dem Landgericht Chemnitz. Die sechs Angeklagten sollen damals mit der Absicht, politische Gegner anzugreifen, um die Häuser gezogen sein. Ihnen wird Landfriedensbruch und Körperverletzung vorgeworfen.

Angeklagt sind auch vorbestrafte Neonazis

Die Marburger sollen die letzte Gruppe gewesen sein, die die Angreifer an diesem Tag erwischten. Sie waren auf der Kundgebung “Herz statt Hetze” gewesen und wurden auf dem Rückweg zu ihrem Reisebus von einer Gruppe von 20 bis 30 vermummten Personen überfallen, erzählt Simonsky.

Mehr als fünf Jahre später beginnt am Montag der erste von drei Prozessen vor dem Landgericht Chemnitz. Die sechs Angeklagten sollen damals mit der Absicht, politische Gegner anzugreifen, um die Häuser gezogen sein. Ihnen wird Landfriedensbruch und Körperverletzung vorgeworfen.

Angeklagt sind auch vorbestrafte Neonazis

Die Marburger sollen die letzte Gruppe gewesen sein, die die Angreifer an diesem Tag erwischten. Sie waren auf der Kundgebung “Herz statt Hetze” gewesen und wurden auf dem Rückweg zu ihrem Reisebus von einer Gruppe von 20 bis 30 vermummten Personen überfallen, erzählt Simonsky.