Zollfahnder haben in Kroatien drei mutmaßliche Mitglieder einer Schmugglerbande festgenommen.
Wie Zoll und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten, sollen die Männer im Alter zwischen 25 und 47 Jahren im Sommer versucht haben, 150 Kilogramm Kokain und 51 Kilogramm Crystal Meth in einem Industriekessel versteckt am Flughafen Frankfurt zu schmuggeln. Die Drogen wurden damals bei Kontrollen entdeckt.
Konsum mit weniger Risiken
Der Konsumraum des Eastside ist Vorreiter. Als er vor 30 Jahren eröffnet wurde, war er der erste seiner Art in Deutschland, ganz im Sinne des „Frankfurter Weges“ in der Drogenpolitik. Bei diesem geht es – verkürzt gesagt – vor allem darum, Menschen, die von Drogen abhängig sind, nicht zu kriminalisieren, sondern als Suchtkranke zu begreifen. Gleichzeitig sollen die Risiken des Drogenkonsums reduziert werden.
Helfen sollen etwa saubere Nadeln und mit sauberem Wasser aufgezogene Spritzen. Auf der Straße hat Till Eckert andere Zustände beobachtet: „Das wird im Notfall auch mal aus der Pfütze genommen.“ Außerdem sind im Konsumraum ständig Mitarbeitende der Drogenhilfe vor Ort. Über Spiegel, die vor jedem Konsumplatz angebracht sind, haben sie die Konsumierenden, oder Klienten, wie sie im „Eastside“ genannt werden, im Blick. „Sobald keine Körperspannung mehr da ist, haben wir einen Notfall, dann müssen wir einschreiten,“ sagt Eckert.